1. Magnesium L-Threonat
Quellangabe: Bas Kast – Der Vitamin- und Nährstoffkompass
Studie 1: Die MIT-Grundlagenstudie (Massachusetts Institute of Technology)
- Was wurde untersucht & warum? Forscher des MIT entwickelten diese spezielle Magnesiumverbindung (Magnesium gebunden an Threonsäure), um zu prüfen, ob sie die Blut-Hirn-Schranke besser überwinden und im Gehirn von jungen und alten Ratten dem geistigen Abbau entgegenwirken kann. Getestet wurde dies unter anderem im „Morris-Wasser-Labyrinth“, einem etablierten Gedächtnistest.
- Ergebnisse: Das Supplement reicherte das Gehirn massiv mit Magnesium an und erhöhte die Synapsendichte im Hippocampus (der Gedächtniszentrale). Das Gedächtnis der älteren Ratten wurde buchstäblich „verjüngt“: Sie fanden sich im Labyrinth wieder genauso schnell zurecht wie junge Ratten.
Studie 2: Die Demenz-Pionierstudie von Dr. Dean Ornish
- Was wurde untersucht & warum? Ein hochkarätiges Forscherteam (u.a. Harvard Universität) untersuchte, ob sich ein beginnender geistiger Abbau oder eine Alzheimer-Demenz durch Lebensstiländerungen und spezifische Supplements aufhalten lässt.
- Ergebnisse: Den Patienten wurden täglich u.a. 144 mg reines Magnesium in Form von Magnesium-L-Threonat verabreicht. Bei gut 70 Prozent der Patienten in der Experimentalgruppe verschlechterte sich der Zustand nicht nur nicht weiter, er verbesserte sich sogar. Der geistige Abbau wurde gestoppt, und bei einigen kehrte die Gedächtnisleistung spürbar zurück.
Studie 3: Erste klinische Studien am Menschen
- Was wurde untersucht & warum? Menschen zwischen 50 und 70 Jahren, die über Konzentrations- und Gedächtnisschwächen klagten, wurden auf die Wirksamkeit von Magnesium L-Threonat getestet.
- Ergebnisse: Die Studien zeigten vielversprechende, erfolgreiche Behandlungen, bei denen sich Konzentration und Gedächtnis spürbar verbesserten.
2. Spermidin Kapseln
Quellangabe: Bas Kast – Der Vitamin- und Nährstoffkompass
Studie 1: Grundlagenforschung zur Lebensspanne (Tierversuch)
- Was wurde untersucht & warum? Es wurde untersucht, ob die Gabe von Spermidin die Autophagie (die zelluläre Müllabfuhr) anregt und dadurch den Alterungsprozess verlangsamt.
- Ergebnisse: Die simple Supplementierung von Spermidin über das Trinkwasser verlängerte das Leben von Mäusen um bis zu 25 Prozent. Dieser drastische lebensverlängernde Effekt trat selbst dann ein, wenn mit der Supplementierung erst spät im Leben der Tiere begonnen wurde.
Studie 2: Beobachtungsstudie am Menschen (Sterblichkeitsrisiko)
- Was wurde untersucht & warum? Forscher prüften den Zusammenhang zwischen dem täglichen Konsum von Spermidin über die Nahrung und dem allgemeinen Sterblichkeitsrisiko sowie Krankheitsrisiken.
- Ergebnisse: Menschen mit einem hohen Spermidinkonsum (mehr als 12 mg täglich) wiesen ein stark gesenktes Sterblichkeitsrisiko auf. Von der Größenordnung her glich der gesundheitliche Vorteil dem Effekt, knapp sechs Jahre jünger zu sein. Auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und geistigen Abbau war bei hohem Spermidin-Konsum geringer.
Studie 3: Klinische Studie zur Denkleistung (Mensch)
- Was wurde untersucht & warum? Man testete in einem randomisierten Experiment über ein Jahr, ob eine sehr niedrige Supplementierungsdosis von 0,9 mg Spermidin die Denkleistung älterer Menschen verbessern kann.
- Ergebnisse: Bei dieser geringen Dosis zeigte sich kein messbarer Effekt auf die Kognition. Bas Kast merkt an, dass für deutliche Effekte sehr wahrscheinlich höhere Dosen erforderlich sind.
3. Bundle: MoleQlar OmegaSOL + Dr. Jacob's D3K2 Öl
Quellangabe: Bas Kast – Der Vitamin- und Nährstoffkompass / Prof. Dr. Andreas Michalsen – Ernährung. Meine Quintessenz (Bezüglich entzündungshemmender Nährstoffe)
Studie 1: Die große VITAL-Studie der Harvard-Universität (zu Vitamin D3)
- Was wurde untersucht & warum? Forscher testeten an über 25.000 Personen im Alter von durchschnittlich 67 Jahren, ob täglich 2.000 I.E. Vitamin D3 über fünf Jahre hinweg vor Krebs und Autoimmunerkrankungen schützen.
- Ergebnisse: Das Risiko für Autoimmunerkrankungen (wie Rheuma) sank signifikant. Bei normalgewichtigen Personen reduzierte sich zudem das Krebsrisiko um beachtliche 24 Prozent.
Studie 2: Niederländische Langzeitstudie (zu Vitamin K2 / MK-7)
- Was wurde untersucht & warum? Da Vitamin D3 die Calciumaufnahme steigert, braucht der Körper K2, um dieses Calcium in die Knochen einzubauen. Untersucht wurde der Schutz vor Knochenschwund bei Frauen nach den Wechseljahren über 3 Jahre hinweg mit 180 Mikrogramm Vitamin K2 (MK-7).
- Ergebnisse: Der Verlust der Knochendichte konnte im Vergleich zur Kontrollgruppe durch das Vitamin K2 effektiv gebremst werden.
Studie 3: Meta-Analyse von 19 RCTs (zu Omega-3)
- Was wurde untersucht & warum? Forscher werteten die Daten von über 100.000 Testpersonen aus, um den Effekt von Omega-3-Supplements auf die Herz-Kreislauf-Sterblichkeit und gefährliches Vorhofflimmern zu prüfen.
- Ergebnisse: Omega-3 senkte die Herz-Kreislauf-Sterblichkeit um knapp 10 Prozent. Aber: Bei einer Supplementierung von mehr als 1 Gramm täglich stieg das Risiko für Vorhofflimmern drastisch um 49 Prozent an. Bas Kast rät daher dringend dazu, die Dosis von 1 Gramm (wie in eurem Bundle berücksichtigt) nicht zu überschreiten.
4. Dr. Jacob's Blutdruck-Salz (Kalium statt Natrium)
Quellangabe: Bas Kast – Der Vitamin- und Nährstoffkompass / Prof. Dr. Andreas Michalsen – Ernährung. Meine Quintessenz
Studie 1: Die Veteranen-Studie in Taiwan
- Was wurde untersucht & warum? Da ein Zuviel an klassischem Natriumsalz den Blutdruck massiv treibt, wurde in einem großen Altersheim in verschiedenen Küchen das herkömmliche Salz für zweieinhalb Jahre durch Kaliumsalz ersetzt.
- Ergebnisse: Die Veteranen in der Kaliumsalz-Gruppe erlitten signifikant weniger tödliche Herzinfarkte und Schlaganfälle. Mehr noch: Sie lebten insgesamt länger als die Kontrollgruppe, die weiterhin Natriumsalz aß.
Studie 2: Die Mammut-Studie (New England Journal of Medicine)
- Was wurde untersucht & warum? In 600 chinesischen Dörfern wurde bei Personen über 60 Jahren mit Bluthochdruckrisiko oder vorherigem Schlaganfall fünf Jahre lang das reguläre Salz durch Kaliumsalz ersetzt.
- Ergebnisse: Auch hier gab es durch den simplen Austausch des Salzes signifikant weniger Schlaganfälle und ein messbar gesenktes Gesamtsterblichkeitsrisiko.
5. Taurin
Quellangabe: Bas Kast – Der Vitamin- und Nährstoffkompass
Studie 1: Die große "Science"-Studie der Columbia University (Vijay Yadav)
- Was wurde untersucht & warum? Forscher stellten fest, dass der Taurin-Spiegel im Alter bei Menschen, Affen und Mäusen um bis zu 80 Prozent einbricht. Sie testeten an Mäusen und Rhesusaffen, ob eine Supplementierung diesen Anti-Aging-Stoffwechsel ausgleichen kann.
- Ergebnisse: Die supplementierten Mäuse lebten 10 bis 12 Prozent länger. Bei den älteren Rhesusaffen (die in Menschenjahren etwa 45 bis 50 Jahre alt waren) führte das Taurin zu weniger Körperfett, einer höheren Knochendichte (Schutz vor Osteoporose), besserer Blutzuckerkontrolle und einem deutlich verjüngten Immunsystem.
Studie 2: Meta-Analysen am Menschen (Universität Shanghai u.a.)
- Was wurde untersucht & warum? Der Effekt von Taurin auf das menschliche Herz-Kreislauf-System, den Blutzucker und das metabolische Syndrom.
- Ergebnisse: Eine Supplementierung (u.a. getestet mit 3 Gramm täglich) senkt die Herzrate und den Blutdruck. Bei übergewichtigen Personen verbesserte sich die Blutzuckerkontrolle und die Insulinsensitivität massiv, was vor Diabetes und Gefäßschäden schützt.
6. Bio Sleep Fruchtgummis (Melatonin & Baldrian)
Quellangabe: Bas Kast – Der Vitamin- und Nährstoffkompass
Studie 1: Die MIT-Studie zur perfekten Melatonin-Dosis
- Was wurde untersucht & warum? Da der Melatoninspiegel ab 50 Jahren stark abfällt (von 80 pg/ml auf unter 30 pg/ml), testete das MIT an über 50-Jährigen, welche Dosis (0,1 mg, 0,3 mg oder 3 mg) den Schlaf optimal fördert.
- Ergebnisse: Bereits winzige Dosen von 0,1 bis 0,3 mg hoben den Blutspiegel exakt auf das gesunde Niveau eines jungen Erwachsenen an und steigerten die Schlafeffizienz massiv. Eine Extremdosis von 3 mg trieb die Blutwerte auf unnatürliche 1370 pg/ml, brachte aber keine weitere Schlafverbesserung und sorgte nur für einen unnatürlichen Hangover am nächsten Morgen. (Anmerkung: Das beweist, dass "viel hilft viel" bei Melatonin wissenschaftlich falsch ist).
Studie 2: Meta-Analyse zur Einschlafzeit (Melatonin)
- Was wurde untersucht & warum? 26 randomisierte Experimente wurden ausgewertet, um zu prüfen, ob Melatonin die reine Einschlafzeit verkürzt.
- Ergebnisse: Die Einschlafzeit verkürzte sich im Durchschnitt um rund sieben bis zwölf Minuten.
Studie 3: Klinische Studien zu Baldrian
- Was wurde untersucht & warum? Die schlaffördernden Eigenschaften des traditionellen Krauts Baldrian (Dosis meist ca. 600 Milligramm).
- Ergebnisse: Die Befunde sind gemischt; manche Studien belegen eine signifikante Verbesserung der Schlafqualität, andere nicht. Aufgrund der hohen Sicherheit von Baldrian stuft die Wissenschaft es jedoch klar als "einen Versuch wert" ein.