Hojicha-Apfel-Muffins

17.06.2026
Hojicha-Apfel-Muffins

Saftig, fluffig und mit einem überraschend nussig-warmen Aroma – diese Muffins mit geröstetem Grünteepulver sind die perfekte Verbindung aus japanischer Teekultur und heimischem Backhandwerk. Das Hojicha-Pulver bringt feine Röstnoten mit, die an Kakao, Kaffee und Nuss erinnern – ohne Koffein-Kick.

Zutaten (12 Muffins)

  • 280 g Mehl
  • 125 g Zucker
  • 15 g Backpulver
  • 2 TL Hojicha-Pulver
  • 1 Prise Salz
  • 150 ml Mineralwasser (mit Kohlensäure)
  • 80 ml neutrales Pflanzenöl
  • 2 mittelgroße Äpfel
  • 50 g Walnüsse oder Haselnüsse

So geht's

  1. Apfel vorbereiten: Einen Apfel würfeln und in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze weich dünsten, dann mit einer Gabel zerdrücken. Den zweiten Apfel ebenfalls würfeln und beiseite stellen.
  2. Ofen vorheizen: Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Muffinform mit Förmchen bestücken oder einfetten.
  3. Trockene Zutaten mischen: Mehl, Zucker, Backpulver, Hojicha-Pulver und Salz in einer großen Schüssel vermengen.
  4. Flüssigkeit hinzufügen: Mineralwasser und Öl verrühren und zügig unter die trockenen Zutaten heben.
  5. Obst und Nüsse einarbeiten: Das Apfelmus, die Apfelwürfel und die grob gehackten Nüsse unter den Teig rühren.
  6. Befüllen & backen: Die Förmchen bis knapp zum Rand füllen und für 20–25 Minuten goldbraun backen.
  7. Abkühlen lassen: Muffins im Blech kurz ruhen lassen, dann auf ein Gitter setzen.

Tipp: Das Hojicha-Pulver kann den Teig etwas trockener machen – daher die feuchten Zutaten im Zweifel etwas großzügiger dosieren.

Rezeptidee inspiriert vom KEIKO Tee Rezeptblog.

Quellenverzeichnis: 

Bas Kast (Der Ernährungskompass) 

  • Harvard University – Langzeitstudie zu Fettsäuren und Sterblichkeitsrisiko: Kast bezieht sich auf eine Untersuchung an über 126.000 Menschen über 32 Jahre. Diese Studie belegt das im Newsletter erwähnte "Butter-Paradoxon": Wer Kohlenhydrate oder gesättigte Fette (wie in Butter) durch pflanzliche, ungesättigte Fette ersetzt, senkt sein allgemeines Sterblichkeitsrisiko signifikant. 
  • Harvard University – Studie zu Schlankmachern: Eine weitere große Auswertung aus Harvard offenbarte, dass der Verzehr von Nüssen, obwohl sie kalorienreich sind, überraschenderweise vor Übergewicht schützt. Je mehr Nüsse die Probanden aßen, desto geringer fiel ihre Gewichtszunahme aus. Nüsse sind demnach stark mit einem flacheren Bauch assoziiert. 
  • Forschungen zum „Eiweiß-Effekt“ (Stephen Simpson & David Raubenheimer): Kast stützt sich auf die bahnbrechenden Experimente dieser Forscher (u.a. in Oxford und im Schweizer Chalet durchgeführt). Sie beweisen, dass unser Körper auf die Zufuhr von Proteinen programmiert ist. Kleine Proteinbomben wie Nüsse stillen diesen spezifischen Hunger enorm schnell und bewahren uns davor, uns unbewusst mit kohlenhydratreichem Essen zu überfressen. 
  • PREDIMED-Studie (Spanien) zum Herz-Kreislauf-System: Kast zitiert dieses groß angelegte Experiment mit rund 7.500 Teilnehmern, das gezeigt hat, dass eine fettreiche Ernährung – gezielt ergänzt mit einer täglichen Ration Nüssen (Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln) – vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützt und das Schlaganfallrisiko drastisch senkt. 

 

Prof. Dr. Andreas Michalsen (Ernährung. Meine Quintessenz) 

  • UK Biobank Studie – Nüsse als „Mood Food“ (Depressionsrisiko): Prof. Michalsen zitiert eine Datenanalyse der UK Biobank, bei der zwischen 2007 und 2020 rund 13.000 Menschen untersucht wurden. Das Ergebnis zeigte deutlich: Der tägliche Verzehr von etwa 30 Gramm Nüssen reduziert das Risiko, an einer Depression zu erkranken, um 17 Prozent. 
  • Forschungen der Universität Graz zu Spermidin und Autophagie (Frank Madeo & Tobias Eisenberg): Michalsen führt die molekularbiologischen Studien aus Graz an, die Spermidin als echtes "Fasten-Mimetikum" (eine Substanz, die Fasteneffekte imitiert) identifizierten. Da Nüsse gute Quellen für Spermidin sind, kurbeln sie die Autophagie – das lebensverlängernde, zelluläre Selbstreinigungsprogramm des Körpers – an. 
  • Mikrobiom-Forschung zu Ballaststoffen und kurzkettigen Fettsäuren: Michalsen verweist auf den breiten Konsens der modernen Forschung zum Mikrobiom. Die unverdaulichen Ballaststoffe in Nüssen dienen den guten Darmbakterien als Futter. Aus ihnen produzieren die Bakterien kurzkettige Fettsäuren (wie Buttersäure), die Entzündungen hemmen, die Darmbarriere stärken und indirekt über das Hormon GLP-1 stark sättigend wirken. 
  • Kalorienverwertung von Nüssen (u.a. Studien der Arizona State University & Weizmann-Institut): Michalsen erklärt das Phänomen, dass beim Verzehr von Nüssen gar nicht das gesamte Fett vom Körper aufgenommen wird. Durch die Ballaststoffgerüste landet ein messbarer Teil der Nuss-Kalorien unverdaut in der Toilette, weshalb diese Fettsäuren nicht als Hüftspeck enden können. 
  • PREDIMED-Studie (Spanien): Auch Prof. Michalsen zieht diesen Meilenstein der Ernährungsforschung (die Predimed-Studie mit über 7.000 Teilnehmern) heran, um zu untermauern, dass Nüsse und Olivenöl als gesunde Fette das Risiko für schwere Herzinfarkte und Schlaganfälle um 30 Prozent verringern können.