fairafric: Schokolade dort machen, wo der Kakao wächst
03.07.2026
Ghana zählt zu den größten Kakao-Erzeugern der Welt. Schokolade entsteht daraus fast immer woanders: Die Bohnen verlassen das Land roh, veredelt wird in Europa – und dort bleibt auch der größte Teil der Wertschöpfung.
fairafric dreht das um. Das deutsch-ghanaische Unternehmen produziert seit 2016 Schokolade in Ghana, von der Bohne bis zur fertig verpackten Tafel – seit 2021 in der eigenen solarbetriebenen Fabrik in Amanase, mitten im Anbaugebiet, rund zwei Autostunden von Accra.
Der Bio-Kakao stammt von Partnerfarmen der Initiative des ghanaischen Bio-Pioniers Yayra Glover. Die Farmerinnen und Farmer erhalten rund 1.000 US-Dollar Prämie pro Tonne – zusätzlich zum staatlich festgelegten Kakaopreis.
In der Fabrik arbeiten Menschen aus der Region, bezahlt deutlich über dem ghanaischen Mindestlohn und krankenversichert mitsamt ihren Familien. Jede Tafel schafft so qualifizierte Arbeit dort, wo der Kakao wächst.
Die Schokolade selbst folgt einem klaren Prinzip: wenige Bio-Zutaten, ohne Lecithin, ohne zugesetzte Aromen. Der Kakao wird nicht alkalisiert und behält seinen natürlichen Charakter. Mehrere Sorten tragen den Great Taste Award.
Übrig bleibt ein einfaches Gefühl: dunkle Schokolade genießen und wissen, dass die Wertschöpfung dort bleibt, wo der Kakao herkommt.